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14.12.2010

Eigentlich hätten wir glücklich werden können

Eigentlich hätten wir glücklich werden können. Oder immerhin Freunde. Zumindest die nächsten drei Jahre. Danach tauchen erfahrungsmäß die ersten ernsthaften Probleme auf. Und sagen wir mal so, an mir lag es nicht. Ich hätte dich benutzt, du hättest mir gedient. Jeden Tag. Mindestens zweimal. Man sagt, du schluckst ganz ordentlich, bitte, dass werden wir sehen. Am Geld solls jedenfalls nicht scheitern.

Dein Typ wünscht mir viel Spaß und winkt uns hinterher. In spätestens einer halben Stunde soll ich mit dir zurück sein. Bevors losgeht lasse ich meine Hände über dich gleiten, fühlt sich griffig und startklar an. Dann packe ich zu und steige auf. Es fängt auch alles gut an, du gehst hervorragend mit, aber dann kommt dieser komische Geruch von dir, gleich darauf dieser seltsame Laut und ich weiß irgendwas stimmt nicht. War das zu hart für den Anfang? Ich schaue an uns runter. Was ist das denn? So was habe ich ja noch nie gesehen! Ich verliere die Konzentration und das ist der Anfang vom Ende. Du entgleitest mir, du tust mir weh! Komisch, war das gerade mein Bein, das an uns vorübergeflogen ist? Nein, es war der Arm! Ich hab das Stück Holz auf der Straße einfach nicht kommen sehen. Ende einer Probefahrt mit dem Motorrad. Ich werde mich beschweren.


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