Begraben unter Gänseblümchen

Begraben unter Gänseblümchen

„Waren wir da nicht wirklich glücklich? Können wir das nicht wieder werden?“

Jane umarmte ihn. Sie konnte nicht anders, sie musste ihn spüren, musste fühlen, das er echt war, dass er wieder da war und nicht nur eine Projektion ihres Unterbewusstseins, welches ihr die letzten Monate einen Streich gespielt und sie nicht mehr hatte schlafen lassen, musste fühlen, dass auch er noch alles wusste, sich noch an alles erinnern konnte, die vielen Stunden, die sie miteinander verbracht hatten und in denen sie glücklich waren, weil sie einander hatten und nichts weiter brauchten als dieses Gefühl, dass jemand da war und zwar für immer. Floyd ließ die Umarmung zu und als Jane schon glaubte, sie hatte ihn soweit, löste er sich aus ihrer Umklammerung und sagte:

„Stimmt. Da waren wir glücklich. Und ich bin es jetzt immer noch. Ob du es bist oder nicht, das ist deine Sache. Das geht mich nichts mehr an. Und bitte, lass mich in Zukunft in Ruhe. Wir waren mal Freunde, aber jetzt sind wir es nicht mehr. Find dich damit ab. Ich hab es auch getan.“

Klappentext

Schöngeredet wurde die Liebe schon oft genug. Doch damit ist jetzt Schluss. In ihrem zweiten Roman räumt Mirjam Dreer mit allem auf, was an Rosa-Plüsch-Zuckerwatte erinnert. Egal, ob man mit jemandem schläft, der es sowieso niemals ernst mit einem meinen wird, ob Herzen - im wahrsten Sinne des Wortes - brechen oder ob man erst erkennt, wie wichtig jemand ist, wenn er nicht mehr da ist, hier darf nach Herzenslust gelitten werden. Denn manchmal ist love eben doch nicht alles what we need, sondern alles, what we begraben können. Wenn's sein muss auch unter Gänseblümchen.

Begraben unter Gänseblümchen - Mirjam Dreer

Mirjam liest aus ihrem Buch

» Mirjam Dreer, Begraben unter Gänseblümchen | Taschenbuch | 160 s. | 9,99 € | ISBN: 9783942920025 | Veröffentlichungsdatum: 01.08.2011
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